{"id":2289,"date":"2024-05-22T18:31:22","date_gmt":"2024-05-22T16:31:22","guid":{"rendered":"https:\/\/nonhoff.info\/zeitreich\/?post_type=blog_post&#038;p=2289"},"modified":"2024-05-22T22:31:45","modified_gmt":"2024-05-22T20:31:45","slug":"bjoernout-das-verlorene-paradies","status":"publish","type":"blog_post","link":"https:\/\/www.nonhoff.info\/zeitreich\/blog-post\/bjoernout-das-verlorene-paradies\/","title":{"rendered":"das verlorene Paradies &#8211; Kapitel aus Bj\u00f6rnout &#8211; dem Bestseller unter den Burnout B\u00fcchern"},"content":{"rendered":"<h1>das verlorene Paradies &#8211; Kapitel aus Bj\u00f6rnout<\/h1>\n<div class=\"longform-unstyled\" data-block=\"true\" data-editor=\"6gp60\" data-offset-key=\"bjjhd-0-0\">\n<div class=\"public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr\" data-offset-key=\"bjjhd-0-0\"><span data-offset-key=\"bjjhd-0-0\">Ein Kapitel aus dem 2024 erschienenen Roman &#8220;Bj\u00f6rn Out&#8221; von Bj\u00f6rn Nonhoff. Beim vorbereiten der vierten Auflage, die limitiert beim Autor erh\u00e4ltlich ist und nach den Belehrungen von Tsoknyi Rinpoche ist es mir ein Herzenswunsch das Kapitel leicht zu \u00e4ndern. Hier die aktualisierte Fassung.<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"longform-unstyled\" data-block=\"true\" data-editor=\"6gp60\" data-offset-key=\"e4map-0-0\">\n<div class=\"public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr\" data-offset-key=\"e4map-0-0\"><span data-offset-key=\"e4map-0-0\">Mai 2024, Bj\u00f6rn Nonhoff<\/span><\/div>\n<div data-offset-key=\"e4map-0-0\"><\/div>\n<h3 class=\"public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr\" data-offset-key=\"e4map-0-0\"><span data-offset-key=\"e4map-0-1\">Das verlorene Paradies<\/span><\/h3>\n<\/div>\n<div class=\"longform-unstyled\" data-block=\"true\" data-editor=\"6gp60\" data-offset-key=\"818cu-0-0\">\n<div class=\"public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr\" data-offset-key=\"818cu-0-0\">\n<p>Mit dem n\u00e4chsten Wimpernschlag erwachte Teddy in einer Schreibstube. Ein \u00e4lterer Mann stand an einem Stehtisch und schrieb. Er schrieb Seite um Seite auf Papier. Er hatte einen dicken Pullover an.<\/p>\n<p>\u201eWieso schreibst du?\u201c, fragte Teddy.<\/p>\n<p>Der Mann blickte auf und antwortete l\u00e4chelnd: \u201eIch schreibe Geschichten.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas f\u00fcr Geschichten?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie, die ich fast vergessen habe. Die Geschichten vom verlorenen Paradies.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWo hast du sie wieder gefunden?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df es nicht. Sie finden mich. Seit dieser Zeit, als ich mich verloren hatte und auf die Suche machte. Und jetzt sind sie da.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWie genau finden dich jetzt die Geschichten?\u201c, fragte Teddy, jetzt ganz neugierig. Er \u00fcberlegte schon, welche Geschichten und welche Paradiese er verloren hatte.<\/p>\n<p>\u201eWort um Wort. Atemzug um Atemzug. Ich lausche dem Herzen und lasse die Worte durch meine Hand und den Stift aufs Papier flie\u00dfen. Im Moment schreibe ich eine \u00e4ltere Geschichte.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWovon handelt sie?\u201c<\/p>\n<p>\u201eVon einem Teddyb\u00e4ren, der traurig geworden ist, weil er verlassen wurde. Weil er mit seinem Leben \u00fcberfordert war und seine Tr\u00e4ume und sich selbst aufgegeben hatte. Er wusste nicht mehr, was er wirklich wollte. Er war entmutigt und hat seine Natur und seine Freundlichkeit vergessen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDer ist ja wie in meiner Geschichte.\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa. Es ist deine Geschichte. Es ist sogar unsere Geschichte. Wir kennen uns schon lange und sind uns in vielen Punkten \u00e4hnlich.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWie das?\u201c<\/p>\n<p>Der Mann l\u00e4chelte. \u201eJeder hat seine eigene Geschichte. Doch in dem Ort, an dem die Geschichten entstehen sind wir miteinander verwoben. Manchmal erkennen wir das. Dann ist es klar und deutlich. Doch meist merken wir das nicht. Wir denken, wir haben eine Geschichte von vielen. Doch der Raum, in dem diese Geschichten entstehen, verbindet alles miteinander. Es ist ein unendlicher, weiter Raum, jenseits von Ort und Zeit. Wie die Sterne, kommen wir aus einer Sonne, aus einem Licht. Wir sind alle miteinander verwandt und doch verschieden und einzigartig. Wir dr\u00fccken uns alle auf unsere ganz eigene Art aus, erleben unsere Welt auf unsere einzigartige Weise.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas verstehe ich nicht.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas geh\u00f6rt dazu. Wichtig ist es, \u00a0zu erleben, zu f\u00fchlen. Vieles von dem, was ist, liegt jenseits der Worte. Worte k\u00f6nnen uns dort hinf\u00fchren, uns \u00a0T\u00fcren zeigen. Doch den Weg und die R\u00e4ume d\u00fcrfen wir selbst betreten und erfahren.<\/p>\n<p>Mal schreiben sich die Geschichten mit Wasser, ein anderes Mal mit Tinte. Mal sind es die Wolken und Wellen auf dem Wasser. Mal werden die Geschichten gelesen, mal werden sie ignoriert und nicht wahrgenommen. Es ist alles wie ein Tanz. Unsere Welt ist ein Tanz voller Schwingungen, wie Farbe und Musik. \u00a0Selbst wenn dich scheinbar niemand sieht oder dir niemand zuh\u00f6rt, du bist ein Teil dieses Tanzes. Du kannst sehen, du kannst h\u00f6ren und du kannst f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Nimm die Geschichten nicht zu ernst. Lass sie nicht zu fest werden. Lass sie verklingen, wie die Wellen im Meer. Im jetzigen Moment gibt es unendlich viele Geschichten. Nimm sie wahr, aber pass auf, dass du nicht ein Teil von ihnen wirst.<\/p>\n<p>Dann wird alles zu fest und du erlebst nicht mehr deine innere Freiheit. Mir erging es auch einmal so. Fast wie in einem anderen Leben zu einer anderen Zeit. Und es ging vielen Menschen so. In dieser Zeit erz\u00e4hlte ich auch Geschichten. Nur war es nicht die Wahrheit. Viele dachten, es w\u00e4re die Wahrheit. Doch wir lie\u00dfen uns t\u00e4uschen und t\u00e4uschten uns. Wir merkten es nicht. Dennoch hielten wir an diesen Geschichten fest und haben aufgeh\u00f6rt auf unsere Herzen zu h\u00f6ren. Wir lie\u00dfen uns blenden von L\u00fcgen und der Angst.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas m\u00f6chte ich genauer wissen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs war die Zeit, in der es in vielen Teilen der Welt vieles im \u00dcberfluss gab. Nur wir selbst haben unsere Herzen verschlossen und waren innerlich leer. Wir suchten diese Leere im Au\u00dfen zu f\u00fcllen. Doch das funktionierte nicht. Wir verga\u00dfen uns zu entspannen und unseren inneren Kern, unsere Freundlichkeit strahlen zu lassen. Es war die Zeit der Priester und Prediger. Viele erhielten komplexe Ausbildungen im Schreiben und Predigen. Sie benutzten die W\u00f6rter um an Macht und Reichtum zu gelangen. Sie missbrauchten ihr Wissen und ihre Macht und \u00fcbten sich letztendlich darin, Geschichten zu weben und zu erz\u00e4hlen, die fesselten.<\/p>\n<p>Ich selbst konnte sehr gut erz\u00e4hlen. Erst am Ende meines Lebens erkannte ich, dass die Geschichten, die ich erz\u00e4hlte, dazu dienten, die Menschen zu blenden. und ihnen etwas zu verkaufen. Sie nutzten ihre Angst aus oder machten falsche Hoffnungen.<\/p>\n<p>Es wurden Versprechungen in den Himmel gemalt und die Angst vor der H\u00f6lle und dem B\u00f6sen gesch\u00fcrt. Einzig mit dem Ziel, die Menschen zu Sklaven zu machen, ihnen ihre Zeit und ihre Freude zu rauben. Es ging so weit, dass sie glaubten, es w\u00e4re etwas Herrliches, in den Krieg zu ziehen. Dabei ist es das D\u00e4mlichste unter den vielen Illusionen.<\/p>\n<p>Wir Priester wurden in diesen geschickten Methoden unterrichtet, und wir bekamen die Geschichten geschrieben, die wir erz\u00e4hlen sollten. Und ich tat es. Bis ich erkannte, dass ich damit mich, meine Werte und genau das und diejenigen verraten hatte, die ich sch\u00fctzen und lieben wollte.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd wieso schreibst du jetzt von einem Teddyb\u00e4ren?\u201c<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr uns. Du und ich sind wie dieser Teddyb\u00e4r. Und mit dieser Geschichte lernen wir zu unterscheiden. Zwischen Geschichten, die dich befreien, und solche die dich fesseln.\u201c<\/p>\n<p>Teddy blickte den Erz\u00e4hler mit gro\u00dfen Augen an. \u201eDiese Geschichten erinnern uns daran, gl\u00fccklich zu sein. Mit oder ohne Grund. Und wenn das nicht geht, sanft mit uns zu sein und zu \u00fcben mit dem zu sein, was ist. Denn was da ist, ist da. Und was nicht da ist, ist nicht da. So ist es.\u201c<\/p>\n<p>Teddy und der Mann schwiegen eine Weile. Teddy sp\u00fcrte sein Herz. Er l\u00e4chelte. Und er f\u00fchlte sich verbunden mit dem Mann, mit seinen Worten.<\/p>\n<p>\u201eDu bist viel mehr, als ein Teddyb\u00e4r. Es kommt in deinem Leben der Zeitpunkt, an dem du dir selbst einen Namen gibst. Du bist auch mehr als dieser Name. Mehr als deine Gedanken. Du bist. Du bist und f\u00e4ngst an, deine Geschichte selbst zu schreiben, zu gestalten und zu wirken. Und auch alle diese Geschichten wieder loszulassen. Vor allem die, die dich am frei und freundlich sein hindern.<\/p>\n<p>Damit kannst du den Geschichten entwachsen, vor allem denen, die aus einem gro\u00dfen Schmerz entstanden sind. Du kannst sie hinter dir lassen. Du kannst neue Geschichten in dir wachsen und bl\u00fchen lassen, die dir Kraft geben und deine Freundlichkeit st\u00e4rken. Oder du bemerkst, wie dich die passenden Geschichten deines Herzens finden und sich in dein Leben f\u00fcgen.\u201c<\/p>\n<p>Teddy h\u00f6rte aufmerksam zu. In ihm kam ein Name auf &#8211; Pelle.<\/p>\n<p>\u201eSieh dich um bei uns Menschen. Wir werden erzogen, um zu arbeiten und zu leisten \u2013 nicht um zu lieben. Das wird uns fast sogar aberzogen. Doch Freude und der freie Wille sind unser Kern und wir haben die Kraft und alle F\u00e4higkeiten, \u00c4ngste zu transformieren. Wir haben das Recht freundlich zu sein. Es ist eines unserer Grundrechte. Und wer w\u00fcrde ohne Angst noch irgendeinen Krieg f\u00fchren?<\/p>\n<p>Umarmungen haben die Kraft zu heilen. Ber\u00fchrungen erinnern an unsere Unschuld. Teddyb\u00e4ren sind ein Symbol dieser Unschuld. Ihr ber\u00fchrt und erfreut uns. Und ihr riecht nach wilder, freier Natur.\u201c<\/p>\n<p>Teddy roch an sich. Wild? Frei? Natur? Er wunderte sich und h\u00f6rte weiter zu.<\/p>\n<p>\u201eFreie Menschen haben Freude am Leben. Am Spielen, am Wild sein, am Singen, am Feiern, am Lieben und vor allem am Frieden. Am Miteinander in Frieden sein. Und sie wissen um die Schmerzen, die ein Leben mit sich bringt. Doch sie f\u00fcrchten sich nicht. Sie tanzen mit ihrer inneren W\u00fcrde und Freiheit in dieser Welt voller Leid und Schmerz.<\/p>\n<p>Pflege deinen freien Geist und dein freundliches Herz. Lass beide nicht \u00a0fest werden \u00a0oder Teil von einem System, das \u00a0krank macht, in dem wir uns verlieren und nach immer mehr sehnen und streben, ohne freundlich und erf\u00fcllt zu sein. Wisse, du bist in jedem Moment ein Teil des Lebens und der Liebe.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWie stelle ich das an?\u201c, fragte Pelle.<\/p>\n<p>\u201eFolge der Wahrheit und meide die Wege der L\u00fcgen. L\u00fcgen machen krank. Sie schw\u00e4chen. Sie machen Angst und nehmen die Freude.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnd die Wahrheit?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Wahrheit bringt und ist Frieden, Stille, manchmal auch Tr\u00e4nen und unangenehme Gef\u00fchle und Schmerzen. Die Wahrheit kr\u00e4ftigt und erm\u00e4chtigt dich. Sie stellt dir die Haare auf der Haut auf oder in deinem Fall das Fell. Die Wahrheit macht uns sch\u00f6n. Sie bringt uns dazu, aufzuwachen und wach zu sein. Sie bringt uns aus uns selbst wieder zum Strahlen.<\/p>\n<p>Alles ist ein Traum, deine Geschichten, dein Leben, deine T\u00e4nze in dieser Welt. Manche sind freier, andere gefangen in deinen Pr\u00e4gungen und Vorstellungen. Alles ist in Bewegung. Lerne dich zu bewegen und in diesem Tanz zwischen der Freiheit und der Welt dort drau\u00dfen zu sein. Nimm dir deine Zeit und dein Recht gl\u00fccklich zu sein. \u00a0Atemzuge um Atemzug, sinke in deine Freundlichkeit und lass dich von der Weisheit in der Tiefe ber\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p>\u201eKannst du denn nicht die Geschichte so schreiben, dass es wieder etwas leichter wird? Mehr Freude und W\u00e4rme, so ein Gef\u00fchl von Zuhause-Sein?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas mache ich gerade.\u201c l\u00e4chelte der Mann ihn an, \u201eLass deine Gedanken frei und f\u00fchle. Nimm dich mit allen Sinnen wahr. Sei einfach und dann kommt die Zeit, selbst deine Geschichte zu schreiben, Pelle. Vor allem, darfst du sie leben, mit all deinen Momenten, Atemz\u00fcgen, Schritten und Tr\u00e4umen. Mit all dem was ist und nicht ist.<\/p>\n<p>Wenn jemand anders dir diese Geschichte schreibt, sind es Einladungen und T\u00fcren, die sich \u00f6ffnen. T\u00fcren in neue Welten, die du betreten kannst. Doch sie werden erst dann deine Geschichte, wenn du sie in deinem und aus deinem Herzen heraus lebst.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr darfst du auch alles, was dein Herz verschlie\u00dft, wieder sanft \u00f6ffnen. \u00c4ngste verlieren, verzeihen und vers\u00f6hnen. Das geschieht in Ma\u00dfen und braucht seine Zeit. Es geschieht langsam. Langsam formen sich die Bahnen deines neuen Seins in Freude. \u00dcberfordere dich nicht, sondern bleib bei dir und dem, was ist. Das ist Liebe.<\/p>\n<p>Dazu darfst du mutig sein, wie ein Panther. Kleine Schritte wagen, wie ein Affe. Die Streitigkeiten lieben, wie die Zebras. Und wenn es nicht gelingt, ist es auch ok. Verzeih dir und bleibe mit dem, was ist. Spiele mit anderen B\u00e4ren und Wesen. Die Freude teilen und die Zeit erleben und genie\u00dfen, die uns geschenkt ist.\u201c<\/p>\n<p>Pelle verstummte. Woher wusste der Mann seinen Namen? Er h\u00f6rte das Rauschen eines Baches und verga\u00df seine Verwunderung. Er blickte in seine Erinnerungen und einiges schien ihm, wie ein zerbrochenes Glas.\u00a0 Scherben lagen verstreut herum. Das Glas war mit Br\u00fcchen durchzogen und enthielt etwas Fl\u00fcssigkeit. Doch er ahnte die Form, die das Glas einmal hatte. Klopfte er an das Glas, war der Klang dumpf, eher wie ein Knacksen. Ber\u00fchrte er es an den Bruchstellen, schnitt er sich an den scharfen Kanten. \u201eAu. Ich will das nicht mehr. Ich will mich nicht mehr verletzen. Ich will wieder klingen. Klingen, singen und die Stille in mir tragen, die wie eine Sonne strahlt.\u201c<\/p>\n<p>Der Mann l\u00e4chelte ihn an. Er liebte die Gedanken von Pelle. Er liebte Pelle. Er atmete aus und l\u00e4chelte:<\/p>\n<p>\u201eDann sing einfach, egal wie es klingt. Singe deine Lieder bis zum Ende. Einige brechen mittendrin ab. Andere wollen weiter gesungen werden. Ein Klang nach dem anderen.\u201c<\/p>\n<p>Teddy sprach seinen Namen laut aus. Pelle. Und er konnte das Glas sehen. Scherben f\u00fcgten sich und Licht leuchtete aus den Rissen und dem Glas. Es gewann eine neue, einzigartige Sch\u00f6nheit. Das Licht und der Klang erf\u00fcllten ihn mit Freude, einer besonders warmen und vollen Freude.<\/p>\n<p>Pelle.<\/p>\n<p>Es roch nach frischen Bl\u00e4ttern und Bl\u00fcten. Pelle r\u00fcmpfte die Nase. Er atmete tief ein und was es auch war, der Geruch war ein Segen, der ihn in begleitete und bei ihm blieb. Wie ein sanftes L\u00e4cheln.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Rajdhani, sans-serif; font-size: 22px; font-weight: 600;\">Lust auf Mehr ?\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"longform-unstyled\" data-block=\"true\" data-editor=\"6gp60\" data-offset-key=\"b68p6-0-0\">\n<div class=\"public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr\" data-offset-key=\"b68p6-0-0\">\n<div class=\"css-175oi2r r-1loqt21 r-1471scf r-o7ynqc r-6416eg r-1ny4l3l\"><a class=\"css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3 r-1inkyih r-rjixqe r-1ddef8g r-tjvw6i r-1loqt21\" role=\"link\" href=\"https:\/\/x.com\/search?q=%23bj%C3%B6rnout&amp;src=hashtag_click\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\"><span data-offset-key=\"b68p6-1-0\">#bj\u00f6rnout<\/span><\/a>\u00a0<span data-offset-key=\"b68p6-2-0\">, das aktuelle Buch von Bj\u00f6rn Nonhoff gibt es<a href=\"https:\/\/nonhoff.info\/zeitreich\/https:\/nonhoff.info\/zeitreich\/product\/bn\/\"> hier im Zeitreich Shop<\/a> oder im Buchhandel<\/span><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>das verlorene Paradies &#8211; Kapitel aus Bj\u00f6rnout Ein Kapitel aus dem 2024 erschienenen Roman &#8220;Bj\u00f6rn Out&#8221; von Bj\u00f6rn Nonhoff. 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